Schachverein Ströbeck

Förderverein zur Wahrung und Pflege der Schachtradition



Schachtaktik im Mittelspiel

Das Mittelspiel ist zu komplex um alle Möglichkeiten zu trainieren. Hier gilt es jedoch bestimmte Grundregeln zu beachten sowie taktische Vorgehensweisen und Strategien zu üben.


Zu beachtende Grundregeln im Mittelspiel:

  • Aufbau und Erhalt eines stabilen Zentrums, um kurze Wege zu allen Seiten des Schachbretts zu erreichen.
  • Beim Schlagen mit dem Bauern möglichst nach innen zum Zentrum hin schlagen.
  • Initiative ergreifen mit ökonomischen Zügen. (Züge, die eine Drohung aufstellen, auf die der Gegner reagieren muss und demzufolge seine eigene Entwicklung nicht vorantreiben kann.)
  • Tempogewinn, in dem man den Gegner dazu bringt Züge zu verbrauchen.
  • Tempogewinn, indem man Drohungen aufstellt.
  • Tempogewinn durch die Ausführung von Mehrzweckzügen z.B. bewachen und gleichzeitig bedrohen.

(Quelle: Schach:CHAP3.3-Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach..    mit vielen Beispielen)  

                                                              Video von "The Big Greek"

  • Abwehr von Bedrohungen und Fesselungen
  • vorausschauend denken
  • Angriffsmarken setzen (Bauern ,die man mit eigenen Bauer angreifen kann) um Raum für Figuren zu schaffen oder Bauernstruktur des Gegners zu schwächen


Hier finden Sie einige Videos zur effektiven Anwendung entsprechender Schachtaktik und Strategie..

     Zuordnung     Taktik oder Strategie

Bezeichnung der 

Taktik oder Strategie 

Erläuterndes Video oder verbale Erklärung

Schachtaktik  

LEDATOR 1

  

 Gabeln 




Fesselungen

 


 Schachtaktik 

LEDATOR 2

 

 

Abzugschach 

Spieß 

Opfer 

Zugzwang

 


Schachtaktik 

LEDATOR 3:  


Hinlenkung

Röntgenangriff

Grundreihenmatt

Überlastung

Festung

Dreiecksmanöver

Ablenkung


 Schachtaktik 

Schach:CHAP3

 


Beseitigungsopfer

*durch Opfer einer eigenen Figur strukturell wichtige Figur des Gegners beseitigen (z,B. Neshmetdinow - Kasparjan (1955))

1. Dc2xSg6+

Obwohl selbst in großer Gefahr, beseitigt Weiß auf diese Art den einzigen echten Verteidiger des schwarzen Königs. Da die verbleibenden weißen Figuren genug Feuerkraft auf den schwarzen König richten können, ist das Opfer gerechtfertigt. Es folgte noch:

1. ... Kh6xDg6

2. Tf1-f6+ Kg6-g5

3. Tf6-f5+ Kg5-g6

4. Tf7-f6+ Kg6-h7

5. Tf5-h5+ Kh7-g7

6. Th5-g5+ Kg7-h7

7. Lh3-f5#

 Schachtaktik 

Schach:CHAP3


 

Wartezug


*wenn der Gegner in einer Zugzwangstellung steht, kann ein Wartezug die eigene Stellung indirekt verbessern (Reti (1922))

In dieser bekannten Studie von Richard Réti, erschienen in der Hastings and St. Leonards Post 1922, gewinnt Weiß, indem er zuerst mit 1.Sc2-d4+! Kc6-c5 eine Zugzwangstellung herbeiführt, und dann mit 2.Kg2-h1!! einfach abwartet. Schwarz hat keinen vernünftigen Zug mehr. Falls er mit dem Läufer zieht, wird er durch eine Gabel auf e6 oder b3 erobert und falls er den weißen Springer schlägt, wandelt sich der Bauer a5 in drei Zügen in eine Dame um.

 Schachtaktik 

Schach:CHAP3

 

Übermacht

Dies ist die häufige Kontrolle des Spielfeldes, wobei darauf zu achten ist, das beim Tausch nicht wertvollere Figuren eingesetzt werden als beim Gegner.

 Schachtstrategie 1

LEDATOR


 

Materialverhältnis

 


 Schachtstrategie 2:

LEDATOR

 

Parieren u. Erzeugen von Drohungen


 Schachtstrategie 3:

LEDATOR

 

Königssicherheit


 Schachtstrategie 4

LEDATOR

 

Raumvorteil 

Zentrumskontrolle

 


 Schachtstrategie 5:

LEDATOR

 

Optimale Positionierung der Figuren








 

Strategie1 Topschach

guter Läufer und schlechter Läufer


Strategie2 Topschach 

 

Ungleichfarbige Läufer

 

 


 

Strategie3 Topschach 

 

Schachfiguren abdrängen

 

 


 

Strategie4Topschach 

 

Guter Läufer und schlechter Springer

 

 


 

Strategie5 Topschach 

 

Wann ist ein Springer besser, als ein Läufer ?

 

 


 

Strategie6  Topschach

 

Das Läuferpaar

 

 


 

Strategie7 Topschach  

 

Der Kampf um die langen Diagonalen

 

 


 

Strategie 8 Topschach

 

Offene Linien und Diagonalen

 

 


 

Strategie 9 Topschach

 

Schwache und starke Felder

 

 


 

( * Quelle: Schach:CHAP3.3-Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach..    mit vielen Beispielen)  


Hier geht es zu den Schacheröffnungen, interaktiven Endspiel- Training